Termine und Aktionen

Die Basisgruppentreffen der linksjugend ['solid] Dortmund

 

Wir treffen uns jeden Donnerstag um 19:00 Uhr im Dortmunder Büro der Partei DIE LINKE in der Schwanenstraße 30, 44135 Dortmund. Meistens hält jemand von uns ein Kurzreferat zu einem Thema, wir diskutieren anschließend darüber, und besprechen danach zusammen anstehende Aktionen und Termine. Jede/r kann gerne vorbeischauen und neue Leute, die mit uns gegen Armut, Rassismus, Sexismus, Umweltzerstörung und Krieg - gegen den Kapitalismus - aktiv werden wollen, sind immer willkommen! :)

Die nächsten Themen auf unseren Treffen:
  • 18. Oktober:
    Offenes Treffen zur Wohnraum-Kampagne
    Wir laden zu einem Offenen Treffen ein, das wir vorher mit Flyern an Schulen und Universitäten bewerben, um eine Kampagne zum Thema Wohnraum in Dortmund zu starten. Die Mieten werden immer unerschwinglicher und neuer Wohnraum ist gerade für ärmere Menschen kaum noch finanzierbar. Nicht selten gehen 50% des Lohnes alleine für Miete verloren. Für Studentinnen und Studenten sollen jetzt neue Wohnheime gebaut werden - in Innenstadtlage und ebenfalls unfinanzierbar. Gemeinsam wollen wir uns gegen diese Zustände wehren!
  • 25. Oktober:
    Jeremy Corbyn und Labour
    Im September 2015 wurde mit Jeremy Corbyn überraschend ein Sozialist zum Vorsitzenden der britischen Labour Party, einer der beiden großen Parteien des Landes, gewählt. Ein Massenzustrom an neuen Mitgliedern verwandelte die seit den 1990er Jahren neoliberal gewendete Organisation zur dynamischsten sozialdemokratischen Partei Europas. Seitdem tobt innerhalb von Labour ein Machtkampf zwischen den neoliberalen New Labour-Vertretern und den Anhängerinnen und Anhängern Corbyns. Gemeinsam wollen wir über Stand und Perspektiven der Labour Party unter Corbyn diskutieren.
  • 1. November:
    Die Rolle der Kirche
    Noch immer sind Millionen von Menschen in Deutschland Mitglieder der beiden großen christlichen Konfessionsgemeinschaften. Die Kirche übernimmt zahlreiche soziale Aufgaben, über Kirchenverträge und -steuern fließen ihr Unsummen an Geld zu, und mit Religionsunterricht an Schulen, Gottesdiensten, usw. nimmt sie auch ideologisch Einfluss auf die Bevölkerung. Wir diskutieren die Rolle der Kirchen und der Religion heute und die Haltung der Sozialistinnen und Sozialisten dazu.
  • 8. November:
    1938: Reichspogromnacht in Dortmund
    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden im gesamten Deutschen Reich Synagogen und jüdische Menschen Opfer antisemitischer Ausschreitungen und Pogrome. Die Judenverfolgung der Nazis hatte bereits 1933 begonnen und sollte wenig später in die Schrecken des Holocaust münden. Auch in Dortmund gab es während der Reichspogromnacht Ausschreitungen, mit denen wir uns genauer beschäftigen werden.
  • 15. November:
    1989: Mauerfall und Ende des Stalinismus in Ostdeutschland
    Vor knapp 30 Jahren begann mit dem Sturz der Mauer zwischen West- und Ostberlin das Ende der DDR, deren Staatsgebiet nur ein Jahr später in die bis dato westdeutsche Bundesrepublik überführt wurde. Vorher existierte 40 Jahre ein soziales System auf einem Teil Deutschlands, das kein Privateigentum in der Wirtschaft kannte, und damit auch keine Arbeitslosigkeit, keine überhöhten Mieten und keine Klasse an reichen Produktionsmittelbesitzern. Dennoch herrschte in der DDR kein Sozialismus: Stasi, Mangelwirtschaft und abgehobene Staatsbürokratie bestimmten das Leben der ostdeutschen Arbeiterklasse. Wir reden über den Charakter der DDR und den Sturz des Regimes in den Jahren 1989/90.
  • 22. November:
    100 Jahre Revolution in Deutschland
    Im November 1918 musste der Kaiser abdanken, preußischer Militärstaat und Monarchie brachen in sich zusammen, Arbeiter, Matrosen und Soldaten übernahmen die Macht auf der Straße. In Berlin und München wurden Räterepubliken ausgerufen, eine Zeit von Revolution und Konterrevolution begann, die Deutschland in den nächsten fünf Jahren im Griff behalten sollte. Wir erinnern an 100 Jahre Novemberrevolution und diskutieren über die Ereignisse von damals und ihre Lehren für unseren Kampf um Sozialismus heute.