3. September 2018

Wandertag von ['solid] Dortmund am Möhnesee

Sozialistische Jugend auf gemeinsamem Ausflug in die Natur


Am Sonntag, dem 2. September 2018, fand der von langer Hand geplante Wandertag von ['solid] Dortmund an den Möhnesee bei Soest statt. Nachdem wir morgens in Dortmund aufgebrochen waren, kamen wir am frühen Mittag am Möhnesee an und wanderten zum dort gelegenen Aussichtsturm. Anschließend machten wir es uns am Ufer des Sees gemütlich, bevor es zurück nach Dortmund ging. Von allen teilnehmenden GenossInnen gelobt, werden wir den gemeinsamen Wandertag zukünftig öfter wiederholen und mit politischen Kurzreferaten zu mit den besuchten Orten verknüpften Themengebieten verbinden.

Gemeinsames Gruppenfoto am Möhnesee und Wanderszene im Wald.

Ob Chemnitz oder Dortmund - Nazis stoppen!

Kundgebung gegen rechte Gewalt am 1. September 2018


Als Reaktion auf die Ereignisse in Chemnitz Anfang letzter Woche - nach dem Mord an einem 35-Jährigen kam es dort zu einer von Neonazis angeführten Pöbel-Demo mit bis zu 5000 TeilnehmerInnen, aus der heraus ausländisch aussehende Menschen und Linke angegriffen wurden - haben wir gemeinsam mit der Sozialistischen Alternative (SAV) Ruhrgebiet kurzfristig eine Kundgebung gegen rechte Gewalt an den Katharinentreppen in der Dortmunder Innenstadt organisiert. Neben Redebeiträgen zu verschiedenen Aspekten des Kampfes gegen Nazis und Rassisten wurde antifaschistische Musik abgespielt und mit Transparenten Öffentlichkeit hergestellt. Wir sagen: Nach den Ereignissen in Chemnitz ist es wichtiger denn je, auf die Straße zu gehen und sich den Rechten entschieden in den Weg zu stellen!

Unser Genosse Jonas hält einen Redebeitrag auf der Chemnitz-Kundgebung.

27. August 2018

Bericht vom Anti-Nazi-Protest am 23. August

Unsere Genossin Zoe wird beim Vorlesen vom WDR gefilmt.
Jährlich am 23. August erinnern die Dortmunder Faschisten der Partei DIE RECHTE an das Verbot ihrer Vorgängerorganisation „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO) durch das Land NRW im Jahr 2012. Wie üblich haben wir uns gemeinsam mit anderen AntifaschistInnen an Gegenprotesten beteiligt. Nachfolgend dazu ein kurzer Bericht eines Genossen:

Kreativer Protest gegen Faschisten


Am vergangenen Donnerstag rief BlockaDo zu einem kreativen Protest gegen die jährlich stattfindende Demonstration der Dortmunder Faschisten zum Verbot des sogenannten „Nationalen Widerstandes Dortmund“ auf. Als linksjugend ['solid] Dortmund beteiligten wir uns an der Demonstration zum Gedenken an unter dem Faschismus verbotenen SchriftstellerInnen und DichterInnen.

An der Kundgebung beteiligten sich zahlreiche Organisationen mit dem Ziel, der faschistischen Propaganda der Partei „Die Rechte“ entgegenzutreten und diese nicht unbeantwortet zu lassen. Während die Dortmunder Faschisten nun schon zum sechsten Male dem Verbot ihrer vorherigen Kameradschaft nachtrauerten, wurden von den anwesenden GegendemonstrantInnen die Gedichte Mascha Kalekos, Bertolt Brechts, Kurt Tucholskys oder Heinrich Heines vorgelesen, um an „Verbote“ zu erinnern, die die Verbrennung unzähliger Bücher nach sich zogen.

Zu diesem Zweck präsentierten wir als linksjugend das Gedicht „Über die Bezeichnung Emigranten“ Bertolt Brechts, in welchem dieser die Gedanken und Hoffnungen derer niederschrieb, die vor Verfolgung, Armut, Hunger und Krieg flohen und für die völlig unverständlich ist, wie ihr letzter Ausweg, die Flucht, als ein freiwilliges Auswandern missverstanden werden kann.

Auch heute noch müssen Millionen vor den Folgen imperialistischer Konflikte und kapitalistischer Ausbeutung fliehen. Dabei nehmen sie letztlich selbst den Tod in Kauf, der sie auf dem Mittelmeer oder an den hochgerüsteten Grenzen Europas erwartet.

Auch weiterhin werden wir als linksjugend ['solid] Dortmund den Kampf gegen die Faschisten fortführen. Schließ dich uns an im Kampf gegen Rassismus, Sexismus und Kapitalismus! Mach mit bei der linksjugend ['solid] Dortmund!

22. Juli 2018

['solid]-Sommerfest

 Grillen, Chillen und Kneipenquiz


Am Samstag, dem 21. Juli 2018, fand unser jährliches Sommerfest im Dortmunder LINKE-Büro statt. Wir trafen uns um 17:00 Uhr, haben Essen und Getränke für alle eingekauft und den Abend mit Videos und Musik begonnen. Nach dem Grillen und Essen im Innenhof haben wir ein Kneipenquiz mit Fragen zu Geographie, Arbeiter-Geschichte, Kunst & Kultur und Dortmunder Heimatkunde gespielt, bei dem es für die Gewinnergruppe passend zum 200. Jubiläumsjahr des großen Vorkämpfers der Arbeiterbewegung kleine Büchlein mit Marx-Zitaten als Hauptpreis gab. Wir freuen uns schon auf unser Winterfest im Dezember und das nächste Sommerfest!

Gemeinsames Essen im Innenhof
Abends beim Kneipenquiz


15. Juni 2018

Bericht vom Pfingstcamp 2018

Im Mai fand das gemeinsame Pfingstcamp von ['solid] NRW, RLP und BAK RL in der Nähe von Essen statt. ['solid] Dortmund war mit mehreren GenossInnen vor Ort vertreten. Hier angefügt ein kleiner Bericht unseres Genossen Jonas:
 

Sonne, Sommer, Sozialismus 


Vom 18. bis zum 22. Mai fand in der Nähe von Essen das sozialistische Pfingstcamp der linksjugend ['solid] Nordrhein-Westfalen, linksjugend ['solid] Rheinland-Pfalz sowie des BAK Revolutionäre Linke statt. Über 130 junge Menschen beteiligten sich an dem Camp. Neben Workshops zu den Themen Marxismus, Gewerkschaftsarbeit und verschiedenen historischen sowie aktuellen Klassenkämpfen, konnten sich die Camp-TeilnehmerInnen auch an praktischen Aktionen wie z. B. einem Demonstrationstraining oder einem Graffitiworkshop beteiligen. Zwischen den verschiedenen Workshops gab es genügend Zeit, um in der Sonne zu entspannen, eine Partie Tischtennis oder Federball zu spielen, oder sich bei der Feuerholzsuche für das allabendliche Lagerfeuer einzubringen. Das Camp war ein voller Erfolg und eine gute Möglichkeit, sich mit Mitgliedern und InteressentInnen aus anderen Basisgruppen auszutauschen. Wir freuen uns schon auf das nächste Pfingstcamp!

Gemeinsames Gruppenfoto der CampteilnehmerInnen am Sonntag Abend.

4. Mai 2018

Erster Mai 2018

Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse und 200 Jahre Karl Marx – der Kampf geht weiter!


['solid]-Block auf der DGB-Demonstration.
Am Ersten Mai 2018 haben wir uns als Linksjugend ['solid] Dortmund mit fast 20 GenossInnen am Jugendblock der traditionellen DGB-Demonstration in den Westfalenpark beteiligt. Mehrere tausende Menschen haben an der Demonstration teilgenommen, davon hunderte im Jugendblock, der vorneweg lief. Besonders die Themen Pflege und Ausbildung, aber auch die Notwendigkeit eines bezahlbaren öffentlichen Nahverkehrs, gerade für Auszubildende, standen inhaltlich im Vordergrund. Mit unserem gut sichtbaren roten Stangen-Transpi haben wir zusätzlich auf das anstehende 200. Jubiläum der Geburt von Karl Marx (5. Mai) aufmerksam gemacht. 200 Jahre nach der Geburt des großen Vorkämpfers und Denkers der Arbeiterbewegung sind die zentralen Probleme, gegen die er sich gewandt hatte, noch immer nicht gelöst. Wachsende Armut und prekäre Arbeitsverhältnisse für die Mehrheit der Bevölkerung, Umweltzerstörung, Abbau demokratischer Rechte und die Macht einer kleinen Elite zeigen, dass die sozialistische Umwandlung der Gesellschaft heute notwendiger ist denn je.

Im Westfalenpark angekommen, haben wir uns am Infotisch der LINKEN beteiligt und mit Flyern und Infomaterial Präsenz gezeigt. Wer sich uns anschließen will, oder uns einfach erstmal kennenlernen möchte, kann gerne an unseren offenen Treffen teilnehmen: Jeden Donnerstag um 19:00 Uhr im LINKE-Büro Dortmund, Schwanenstraße 30.

Linksjugend ['solid] Dortmund im Westfalenpark am Ersten Mai 2018.

29. Januar 2018

Bericht von der Großdemo für Afrin in Köln

Am Samstag, dem 27. Januar 2018, nahmen mehrere GenossInnen von Linksjugend ['solid] Dortmund an der bundesweiten Großdemonstration in Köln teil, die sich gegen die türkische Invasion in das von kurdischen Einheiten gehaltene Kanton Afrin im Norden Syriens richtete. Nachfolgend ein Bericht über den Tag von unserem Genossen Julian:

Überall ist Afrin - Überall ist Widerstand!

Bijî berxwedana Efrînê und Terrorist Erdoğan schallte es durch die Kölner Innenstadt. 20.000 KurdInnen und Unterstützer des kurdischen Befreiungskampfes versammelten sich Samstag in Köln, um gegen den Krieg, entfacht durch Erdoğan und seine AKP-Regierung, zu protestieren.

Am Startpunkt der Demonstration, dem Ebertplatz, bot sich uns ein großartiges Bild. Ein Flaggenmeer, in dem Frauen, Kinder Jugendliche und Familien laut, bunt und friedlich ihre Solidarität mit Afrin zeigten.

Wir liefen gemeinsam mit unseren GenossInnen von ['solid] NRW, der LINKEN und kurdischen GenossInnen in einem Block und machten mit Parolen wie:

"Deutsche Waffen, deutsches Geld - morden mit in aller Welt"

"CDU und SPD - deutscher Arm der AKP"

"Deutsche Panzer raus aus Kurdistan"

"Deutschland finanziert - Türkei bombadiert"

"ISIS Führer Erdoğan"

deutlich, was wir vom deutschen und türkischen Imperialismus und seinen Hunden halten. 

Dreißig Minuten nach Start der Demonstration stoppte die Polizei den Aufmarsch und kesselte die Demospitze ein. Wasserwerfer wurden in Stellung gebracht und anschließend die Demonstration aufgelöst. Grund war das Zeigen von Öcalan- und PKK-Fahnen, was den deutschen Staat offensichtlich mehr bewegt als tote Zivilisten und Kinder durch Erdoğans Krieg gegen Rojava.

Diszipliniert ließen sich die Demonstranten nicht von dieser undemokratischen Vorgehensweise provozieren und zogen friedlich zurück zum Ebertplatz. Solidaritätsreden konnten nicht mehr gehalten werden, weil die Polizei die Bühne besetze, den Strom abstellte und zum Schluss den gesamten Ebertplatz räumte.

Der kurdische Befreiungskampf verdient die weltweite Solidarität der Arbeiterbewegung. Bezogen auf die Türkei sind uns folgende Aspekte wichtig:
"Die Kurden sehen die Türken als ihre Brüder" (A.Öcalan)
"Ein Volk, das andere unterdrückt, kann sich nicht selbst emanzipieren. Die Macht, deren es zur Unterdrückung der andern bedarf, wendet sich schließlich immer gegen es selbst" (F. Engels, MEW Bd. 18, S. 527)
Dieser Krieg wird von Erdoğan auch aus innenpolitischen Gründen geführt, um 2019 die Wahlen in der Türkei zu gewinnen. Eine nationale Front gegen die Kurden soll die AKP erstarken lassen. Kritische Journalisten werden verhaftet, genauso wie Politiker der prokurdischen HDP.

Des Weiteren wurde der beschlossene Streik von 130.000 Metallarbeitern in 180 Unternehmen am 26.01.2018 aus Gründen der nationalen Sicherheit verboten.

Nur ein gemeinsamer Kampf der türkischen und kurdischen Arbeiterklasse wird die Unterdrückung der Kurden beenden! 

Für Arbeitereinheit, gegen Nationalismus!

Hoch die internationale Solidarität!
Nieder mit dem AKP-Regime!
Biji Berxwedan!
Yaşasin Devrim!

16. Januar 2018

LLL-Wochenende 2018 in Berlin

Block von ['solid] Dortmund, Bochum, Hamburg-Altona,
Hamburg-Barmbek und weiteren auf der LLL-Demo 2018
(zum Vergrößern klicken)
Am zweiten Januarwochenende jeden Jahres findet in Berlin die traditionelle Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration vom Frankfurter Tor zum Friedhof der Sozialisten statt, um der Ermordung der beiden RevolutionärInnen Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht durch rechtsradikale und von der SPD-Führung beauftragte Freikorps im Januar 1919 zu gedenken. In diesem Jahr war Linksjugend ['solid] Dortmund mit fast einem dutzend GenossInnen in Berlin. Nachfolgend ein kleiner Bericht vom Wochenende:

LLL-Wochenende 2018: ['solid] Dortmund in Berlin

Die traditionelle Gedenkdemonstration für Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht und die vielen weiteren Gefallenen der Arbeiterbewegung über die Frankfurter Allee hin zum Sozialistenfriedhof in Berlin-Friedrichsfelde hat eine lange Tradition: Schon in den ersten Jahren nach der Ermordung von Luxemburg und Liebknecht im Januar 1919 fanden regelmäßige Trauerzüge und Demonstrationen statt. Mit der Einbeziehung des ebenfalls im Januar verstorbenen russischen Revolutionärs Lenin in das Gedenken durch die KPD ab 1925 war schließlich das berühmte Kürzel "LLL" geboren. Bis 1933 zogen jährlich tausende Kommunistinnen und Kommunisten im Januar nach Friedrichsfelde, um gegen Reaktion, Krieg und Mord an den ArbeiterführerInnen zu protestieren. Auch nach dem Ende der staatlichen Kundgebungen zu DDR-Zeiten blieb die LLL-Demo ein Anziehungspunkt für zehntausende Menschen. Hier kommen jährlich revolutionäre SozialistInnen aus ganz Deutschland zusammen, um zu gedenken und zu demonstrieren. Daran konnten bisher weder staatliche Repression durch diverse Polizei-Überfälle auf die Demo, noch "antideutsche" Spaltungsversuche wie 2013/14 etwas ändern. Auch wir als Linksjugend ['solid] Dortmund beteiligen uns deshalb an der Demonstration, trotz ihrer politischen Schwächen, allen voran der Dominanz stalinistisch ausgerichteter Organisationen und Parteien in ihren Reihen.

Karl-Marx-Transpi aus Dortmund
Mit insgesamt 11 GenossInnen sind wir schon freitags aus Dortmund nach Berlin angereist. Mit dabei: Unser neues Karl-Marx-Stangen-Transpi (siehe Foto rechts)! Das traditionelle LLL-Wochenende besteht dabei nicht nur aus der Demonstration am Sonntag Morgen, sondern auch aus einem breiten Spektrum an politischen Angeboten um den Gedenkmarsch herum, so etwa die von der Tageszeitung "junge Welt" jährlich am Samstag vor der LLL-Demo organisierte "Rosa-Luxemburg-Konferenz" und die "Liebknecht-Luxemburg-Party" am Vorabend der Demo. Während einige GenossInnen sich in Berlin Ausstellungen zur Oktoberrevolution und revolutionärer Kunst anschauten, nahmen andere an der Rosa-Luxemburg-Konferenz teil, von der in diesem Jahr ein eher negatives Fazit gezogen werden muss: Mit dem chinesischen Wirtschaftsprofessor Ding Xiaoqin sprach ein offener Vertreter des chinesischen Regimes, das streikende ArbeiterInnen und SozialistInnen verfolgen und in den Untergrund treiben lässt und einer brutalen kapitalistischen Marktwirtschaft vorsteht, die westliche und einheimische Großkonzerne auf Kosten von hunderten Millionen von verarmten WanderarbeiterInnen und Niedriglöhnern reich macht. Die imperialistische Ausbeutung Afrikas durch chinesische Konzerne wurde dabei als "economic partnership" verharmlost, die negativen Folgen für die lokale Bevölkerung verschwiegen. Später stürmte eine Gruppe iranischer revolutionärer MarxistInnen das Podium, um gegen die unkritische Haltung der "jungen Welt" zum iranischen Regime und die fehlende Unterstützung der aktuellen Massenproteste im Iran durch die jW aufmerksam zu machen. Die Reaktion der Veranstaltungsleiter und der jW bestand daraus, den Protestierenden die Mikrofone abzustellen und sie nach ca. 10 Minuten mit dem Singen der Internationale niederzubrüllen. Eine Schande für eine Tageszeitung, die sich selbst antiimperialistisch und internationalistisch nennt!

Kaum ausgeschlafen, nahmen wir sonntags ab 10:00 Uhr an der LLL-Demonstration teil. Zusammen mit den GenossInnen der ['solid]-Gruppen aus Bochum, Hamburg-Altona und Hamburg-Barmbek und mit weiteren Einzelpersonen bildeten wir am Ende der Demonstration einen kleinen, aber lauten revolutionär-sozialistischen ['solid]-Block mit Transparenten und roten Fahnen. Dass außer unseren Gruppen kaum ['solid]-Mitglieder auf der Demo vertreten waren muss als Armutszeugnis für den Verband bezeichnet werden, dessen Gliederungen das Gedenken an Luxemburg und Liebknecht teilweise offen ablehnen, oder sie als Vertreter eines "freiheitlichen Sozialismus" sozialdemokratisch-liberaler Prägung fehlinterpretieren. Umso lauter und kämpferischer war unser Block (siehe Foto oben)! Erwähnenswert sind außerdem die Polizei-Übergriffe auf den Demonstrationszug am Ende der Frankfurter Allee, die auf die kriminalisierten Symbole der kurdischen Bewegung, darunter Fahnen der PKK und gezeigte Bilder Abdullah Öcalans, abzielten. Durch kleine Scharmützel zwischen zur Verteidigung der kurdischen GenossInnen anrückenden Linken aus anderen Blocks und isolierten Polizeieinheiten blieb diese polizeiliche Provokation zumindest nicht unbeantwortet. Nach dem Ende der Demonstration und dem Ablegen von Nelken an den Grabplatten der Ermordeten machten wir uns Sonntag Nachmittag auf den Weg zurück nach Dortmund - trotz mancher Ärgernisse gestärkt und ermutigt für den weiteren Kampf im Sinne Luxemburgs, Liebknechts und Lenins, den Kampf für eine sozialistische Welt.

Lesekreis zu Friedrich Engels

Am 11. Januar startete unser ['solid] Dortmund-Lesekreis zu Friedrich Engels' kleiner Broschüre "Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft" aus dem Jahr 1880. Im Januar wollen wir alle zwei Wochen zum Termin des normalen Treffens im LINKE-Büro (Schwanenstraße 30, 44135 Dortmund) gemeinsam diese „Introduction au socialisme scientifique“,  Einführung in den wissenschaftlichen Sozialismus, wie Karl Marx in seiner Einleitung zur französischen Erstausgabe der Broschüre 1880 schrieb (MEGA2, Bd. I/27, S. 542), lesen und diskutieren. Der nächste Lesekreis-Termin ist der 25. Januar - kommt vorbei!


Karl-Marx-Jahr 2018: Neues Transpi mit Karl Marx

Im Dezember 2017 haben wir unser Stangen-Transpi für die Luxemburg-Liebknecht-Lenin-Demonstration (LLL-Demo) im Januar in Berlin fertiggestellt. Pünktlich zu Beginn des Karl-Marx-Jahres 2018 machen wir damit darauf aufmerksam, dass die Ideen und Methoden von Karl Marx auch 200 Jahre nach seiner Geburt so aktuell sind wie eh und je. In einer Welt voller Armut, Umweltzerstörung und Krieg bleibt der Marxismus die wissenschaftliche Grundlage, auf der wir unseren Kampf für eine globale sozialistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung führen. Wer sich in die Ideen des revolutionären Marxismus einarbeiten will, kann das auf unserer Seite hier tun.

Aktiv werden gegen dieses System! Sozialismus erkämpfen!