17. Oktober 2019

Antifaschistische Demo in Hamm

['solid] Dortmund beteiligt sich an Protest zum 3. Oktober


Am 3. Oktober, dem „Tag der Deutschen Einheit“, fand in unserer Nachbarstadt Hamm eine antifaschistische Demonstration statt, die ursprünglich als Reaktion auf jährliche Neonazi-Aufmärsche an diesem Tag entstanden war, mittlerweile aber in jedem Jahr eigenständig erfolgt. Gemeinsam mit Genoss*innen aus Hamm, Münster, Essen und vielen weiteren Orten bildeten wir einen Roten Block auf der Demonstration, um unsere sozialistischen Positionen deutlich und sichtbar nach außen zu tragen. Moralische Appelle „gegen Rechts“ helfen nicht weiter, die arbeitende Bevölkerung muss erkennen, dass die Politik der Rechten und reaktionärer Kräfte nur ihren Gegnern, den Bossen und Reichen, nutzt. Nur sozialistische Politik und die Verbindung antifaschistischer Proteste mit der Arbeiterbewegung wird Neonazis, Rechtspopulisten und Co. aufhalten können. Diese Position werden wir auch in die wöchentlich stattfindenden antifaschistischen Proteste in Dortmund einbringen, die bis Ende des Jahres erfolgen sollen!

Dortmunder Linksjugend im Roten Block der Demo zum 3.10. in Hamm.

9. September 2019

Klima-Kundgebungen in Dortmund

Linksjugend mobilisiert für den Globalen Klimastreik am 20. September

 

Flyer (zum Vergrößern klicken).
Unter dem Motto „Gemeinsam gegen die Klimakrise kämpfen – Socialist Change to stop Climate Change!“ führten wir als Linksjugend ['solid] Dortmund am 9. September ab 17:00 Uhr im Stadtbezirk Hörde eine Kundgebung zum Thema Klimawandel und Umweltzerstörung durch. In mehreren Redebeiträgen machten unsere Genossinnen und Genossen klar, dass die Zeit drängt und eine sozialistische Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft dringender denn je nötig ist, um den ökologischen Kollaps noch zu verhindern. Über 70% aller globalen CO2-Emissionen werden von gerade einmal 100 internationalen Großkonzernen verursacht – sie müssen wir zur Verantwortung ziehen! Nicht die Verbraucher*innen aus der Arbeiterklasse mit ihrem privaten Konsum, sondern die Reichen mit ihrem profitgetriebenen kapitalistischen Wirtschaftssystem haben die Klimakrise verursacht. Eine sozialistische Gesellschaft würde die großen Unternehmen und Banken in öffentliches Eigentum überführen, Investitionskontrollen durchführen, die Produktion sofort nachhaltig und unter ökologischen Gesichtspunkten verändern und regulieren. Dafür muss die Klassenherrschaft der Konzernbosse gebrochen werden. Der Klimawandel lässt sich nur sozialistisch aufhalten – oder gar nicht!

Um dieses Programm auf die Straße zu tragen, führt ['solid] Dortmund am 12. September ab 17:30 Uhr an der Möllerbrücke in der Dortmunder Innenstadt eine weitere Kundgebung mit Beiträgen und Flugblattverteilungen durch. Damit wollen wir öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Klimawandel und Kapitalismus herstellen und für den großen Klimastreik am 20. September mobilisieren, der mittags ab 12:00 Uhr auf dem Friedensplatz vor dem Rathaus stattfinden soll.

Eindrücke von der Klima-Kundgebung in Hörde, 09.09.2019.

21. Juni 2019

Linksjugend Sommerfest 2019

Alljährliches Sommerfest von ['solid] Dortmund im LINKE-Büro


Zur Mitte des Jahres findet traditionell das Sommerfest von Linksjugend ['solid] Dortmund statt. Wir treffen uns im Dortmunder LINKE-Büro, grillen, genießen kühle Getränke und verbringen gemeinsam einen schönen Abend. Auch in diesem Jahr – am Freitag, dem 28. Juni, ab 18:00 Uhr – fand unser Sommerfest erneut statt.

Mit insgesamt ca. 30 Genossinnen und Genossen unserer Gruppe, Interessierten und Gästen aus den Reihen der LINKEN war unser Sommerfest gut besucht. Wir haben kostenloses Essen und Getränke zur Verfügung gestellt, im Innenhof unserer Büroräumlichkeiten gegrillt und gegessen, interessante Diskussionen geführt und zum Abschluss Karaoke gesungen. Alles in allem ein rundum gelungener Abend zur Feier unserer Aktivität als Sozialistische Jugend in Dortmund!

Collage mit Eindrücken unseres Sommerfestes 2019.



10. Mai 2019

Pressemitteilung zur Attacke auf einen WDR-Reporter am 3. Mai

Die folgende Pressemitteilung erschien zuerst auf der Webseite der Dortmunder LINKEN und wird hier von uns gespiegelt:

 Attacke auf WDR-Reporter nach Nazi-Aufmarsch unter Augen der Polizei am „Int. Tag der Pressefreiheit“ in Dorstfeld

 

DIE LINKE fordert Aufklärung und verlangt endlich Stellungnahme der Dortmunder Polizei


Am Freitag, den 3. Mai, dem „Int. Tag der Pressefreiheit“, wurde ein Reporter des WDR im Anschluss an einen Nazi-Aufmarsch am Wilhelmplatz in Dorstfeld zusammen mit Kollegen bedrängt, bedroht und beleidigt. Dies geschah lt. Aussage der Betroffenen unter ständiger offener Beobachtung durch Beamte des Dortmunder Staatsschutzes. Diese griffen jedoch nicht ein, um erwartbare und reale „drohende Gefahren“ für Grundrechtsträger*innen, in diesem Fall Journalist*innen, abzuwenden. Für ihr „Eingreifen“ musste die Lage erst mit einem Flaschenwurf auf den WDR-Reporter eskalieren.
„Die stets durch die Dortmunder Polizeiführung propagierte niedrige Eingreifschwelle und konsequente Verfolgung von Straftaten und -tätern hatten für die eingesetzten Beamten offensichtlich keine entscheidende Bedeutung. Dieser Widerspruch wirft drängende Fragen auf,“ resümiert Frank Teichmann (Vorstand DIE LINKE Dortmund). „Statt sich dem Sachverhalt offen zu stellen, duckt sich die Polizei Dortmund  jedoch weg und schweigt proaktiv.“
Lediglich die 'Pressestelle' reagierte auf Kritik bei Twitter mit einer lapidaren Lagefeststellung in abkanzelndem Ton (Link hier).

„Dass ausgerechnet an diesem symbolischen Tag Dortmunder Polizeibeamte dem Schutz von Pressevertreter*innen scheinbar keine Priorität einräumen, ist erschreckend. Spekulationen über die Motive der Beamten transparent entgegenzutreten müsste an dieser Stelle zuvorderst im Interesse der Behörde sein. Heute ist Dienstag! Wir verlangen endlich ein Ende des Schweigens!“ erklärt Teichmann weiter.
„Ein Angriff auf die grundgesetzlich verbriefte Pressefreiheit in einem von Neonazis für sich beanspruchten Stadtteil ist für sich genommen schon unerträglich. Dass dies quasi unter den Augen von in hoher Zahl eingesetzten Beamten passieren kann, ist ein Skandal.“

DIE LINKE In Dortmund erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit dem betroffenen WDR-Reporter und erwartet endlich eine konsequente (sic!) Umsetzung der hehren Ankündigungen von Polizeipräsident Lange durch seine Beamten.

Angesichts der „Fehlerkette“ in aktuellen „prominenten“ Fällen der Polizei NRW dürfe Dortmund nicht (unnötig) den Anschein erwecken, der nächste „Hort polizeilicher Inkompetenz“ in dieser Kette zu sein.

„Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei NRW ist aktuell nicht zu Unrecht in einer tiefen Krise. Diesen Vertrauensverlust darf die Dortmunder Polizei nicht weiter befördern. Handeln Sie jetzt, Herr Lange!“

5. Mai 2019

Erster Mai 2019

Großer Erfolg für die sozialistische Jugend in Dortmund

 

Zum Ersten Mai, dem traditionellen Kampf- und Feiertag der Arbeiter*innen, haben wir uns als Linksjugend ['solid] Dortmund auch 2019 an der Demonstration der DGB-Gewerkschaften und am anschließenden großen Fest im Westfalenpark beteiligt. In diesem Jahr war unsere Aktivität am Ersten Mai besonders erfolgreich: Neben dem großen Block auf der Demo, bei der wir durch unser Karl-Marx-Stangen-Transpi weithin sichtbar und durch unsere Mitglieder an den Megaphonen gut hörbar gewesen sind, war unser Infostand im Park mit drei Pavillons, Sitzgarnituren und Tischen größer als je zuvor. Wir haben gegrillt und Essen angeboten (Ćevapčići, Börek, Çig Köfte), das schon nach kurzer Zeit ausverkauft war, marxistische Literatur (das Kommunistische Manifest von Karl Marx und Friedrich Engels) vorgestellt und mit auf der Demo und im Park verteilten Flyern gesondert auf unseren Infostand und kommende Veranstaltungen aufmerksam gemacht. Zeitgleich nahmen einige unserer Genoss*innen an den antifaschistischen Protesten in Duisburg teil, wo Neonazis einen Aufmarsch organisierten, gegen den linke Kräfte lautstarken Protest auf die Straße tragen konnten. Auch am diesjährigen Ersten Mai konnten wir mit unseren Aktivitäten also deutlich machen, dass die Dortmunder sozialistische Jugend ein Teil der organisierten Arbeiterbewegung dieser Stadt und auf der Straße präsent ist!

Fotocollage unseres Infostandes und unseres Demoblocks am Ersten Mai 2019.

3. April 2019

Gedenken an die Gefallenen des Ruhraufstands

Rote Nelken für die Gefallenen der Kämpfe im März 1920

 

Am Samstag, dem 30. März 2019, begaben wir uns mit einigen Genossinnen und Genossen von Linksjugend ['solid] Dortmund bei bestem Wetter zum Nordfriedhof in Dortmund-Eving. Dort befindet sich ein Denkmal für die Gefallenen des Ruhraufstands, das seinerzeit von der KPD dort errichtet wurde und den deutschen Faschismus überstand. In Reaktion auf den protofaschistischen Kapp-Putsch erhoben und bewaffneten sich im März 1920 die Arbeiterinnen und Arbeiter im Ruhrgebiet und kämpften für die Enteignung der Ruhrbarone, demokratische Kontrolle über die Produktion und für die sozialistische Revolution. Ihrer haben wir gedacht.

Nachdem ein Genosse dort die historische Gedenkrede des revolutionären Dortmunder Bürgermeisters Adolf Meinberg (KPD) vortrug, legten wir an Ort und Stelle 13 rote Nelken für die 13 Gefallenen, die dort begraben liegen, nieder.

Getreu dem Motto, das die Kommunistische Partei auf das Denkmal hat meißeln lassen, beschlossen wir: Wir werden euer Werk vollenden!

Auf demselben Friedhof befinden sich außerdem zwei Denkmäler für die insgesamt über 150 Arbeiterinnen und Arbeiter, die bei Grubenunglücken in Dortmund (-Eving) verstarben. Auch für diese zahlreichen Bergleute, die für die Kapitalinteressen der Ruhrbarone ihr Leben gelassen haben, legten wir Nelken nieder.

Linksjugend ['solid] Dortmund am KPD-Denkmal für die Märzgefallenen.

8. März 2019

Voller Erfolg: Veranstaltung mit Ulla Jelpke

Über 40 Gäste kommen zusammen, um über sozialistischen Feminismus zu diskutieren


Eindrücke von der Veranstaltung am 7. März.
Bei der Veranstaltung der Linksjugend ['solid] Dortmund mit der LINKE-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke am Donnerstag, dem 7. März 2019, kamen über 40 Menschen zusammen, um den Vortrag der Referentin zu den unterschiedlichen Ansätzen der bürgerlichen und der proletarischen Frauenbewegung, ihren eigenen Erfahrungen in dieser Bewegung, und den Ideen der Sozialistinnen und Sozialisten zum Thema Feminismus zu hören. Ulla Jelpke berichtete unter anderem von den Schwierigkeiten, mit denen Frauen im Zuge der 68er-Bewegung konfrontiert waren, als sie – gerade auch innerhalb von linken Organisationen – auf eigenständige Organisierung und stärkeren politischen Einfluss pochten. Zugleich war das Jahrzehnt der „Roten 70er“ von gewaltigen gesellschaftlichen Fortschritten im Bereich der Frauenemanzipation geprägt: In Deutschland wurden die „Leichtlohngruppen“, mit denen die niedrigere Entlohnung von Frauenarbeit festgeschrieben wurde, abgeschafft, das Ehe- und Familienrecht wurde grundlegend reformiert (vorher schrieb es sogar vor, dass Frauen auch sexuell ihren „ehelichen Pflichten“ nachkommen mussten) und der Abtreibungsparagraph 218 wurde durch das so genannte „Indikationsmodell“ zumindest aufgelockert. Grundlegende Veränderungen aber konnten nicht durchgesetzt werden: Auch heute existieren die Abtreibungsparagraphen 218 und 219a noch und müssen ersatzlos gestrichen werden. Auch heute verdienen Frauen im Schnitt über 20% weniger als ihre männlichen Kollegen. Auch heute sind Frauen – oft neben ihren Jobs – an Heim und Herd gebunden, übernehmen Hausarbeit und Erziehung alleine und sind dadurch gesellschaftlich benachteiligt. Daran haben nicht zuletzt die Herrschenden ein Interesse, denen die strukturelle Unterdrückung der Frau dabei hilft, einen Spaltkeil in die arbeitende Klasse zu treiben.

Die sich an Ulla Jelpkes Vortrag anschließende Diskussion war lebhaft und kontrovers, viele Gäste beteiligten sich mit großem Eifer daran. Debattiert wurde unter anderem über die Bedeutung des Begriffs und Konzepts „Geschlechterkampf“, das Konzept der „Privilegien“ und die genaue Abgrenzung von bürgerlichen und proletarisch-sozialistischen Ideen und Methoden in der feministischen Bewegung. Insgesamt können wir ein mehr als positives Fazit ziehen: Unsere Veranstaltung war die größte und bestbesuchte seit langer Zeit, hat uns neue Kontakte und Interessierte eingebracht und uns gut auf das darauf folgende Frauenkampftagswochenende eingestimmt. Wir bleiben dabei: Die vollständige Beseitigung der gesellschaftlichen Frauenunterdrückung und -benachteiligung kann nur durch den Sturz der kapitalistischen Klassengesellschaft und den Aufbau einer neuen Ordnung der sozialen Gleichheit, des Friedens und der Freiheit erreicht werden. Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau – ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus!

21. Februar 2019

Veranstaltung mit Ulla Jelpke (MdB) am 7. März

Bürgerlich oder proletarisch?! Was für einen Feminismus brauchen wir?

 

Am Donnerstag, dem 7. März 2019, werden wir um 19:00 Uhr die Dortmunder Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Ulla Jelpke, zu Gast haben, um im Vorfeld des internationalen Frauenkampftages über die Frage zu diskutieren, welchen Feminismus wir brauchen: Einen bürgerlichen, liberalen Feminismus, der sich vor allem um die Erhöhung der Frauenquote in Konzernvorständen oder um abstrakte akademische Theorien dreht, oder einen proletarischen Feminismus, der gemeinsame soziale Interessen aller Unterdrückten in den Vordergrund stellt und die Diskriminierung von Frauen aus dem kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem herleitet? Nach einem Input der Referentin wird es die Möglichkeit geben, Fragen zu stellen und in eine gemeinsame Diskussion zu kommen.
Ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau – ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus.“
Alexandra Kollontai (1872
1952)
Komm vorbei: 7. März 2019, 19:00 Uhr, LINKE-Büro (Schwanenstr. 30, 44135 Dortmund)!

Unser Flugblatt zur Veranstaltung mit Ulla Jelpke am 7. März.

9. Februar 2019

Fridays For Future Dortmund

Schülerinnen und Schüler gegen Umweltzerstörung auf der Straße


Fotos von der Fridays For Future-Demo am 8. Februar 2019.
Hunderte von jungen Menschen aus vielen verschiedenen Schulen Dortmunds haben sich in den letzten Wochen jeden Freitag Morgen an den Protesten der länderübergreifenden Fridays For Future-Bewegung beteiligt. Sie protestieren gegen den menschengemachten Klimawandel und die bewusste Zerstörung unserer Umwelt und unserer natürlichen Lebensgrundlagen, die immer rasanter an Fahrt aufnimmt und kaum mehr aufhaltbar zu sein scheint. Schon die schwedische Aktivistin Greta Thunberg, auf die die jetzigen Proteste zurückgehen, sagte, dass „unsere Zivilisation geopfert [wird] für die Möglichkeit einer sehr kleinen Anzahl von Menschen, weiterhin enorme Mengen an Geld zu machen“. Als Linksjugend ['solid] Dortmund haben wir uns führend an allen Fridays For Future-Streiks der letzten Wochen beteiligt und sehen es als unsere Aufgabe an, diese Perspektive zu stärken und antikapitalistische Ideen in der Bewegung zu verankern. Es sind die großen Banken und Konzerne und ihre Profitinteressen in diesem kapitalistischen Wirtschaftssystem, die Umweltzerstörung bewusst in Kauf nehmen und verursachen.

Schon Karl Marx schrieb, dass „'nach mir die Sintflut' [...] der Wahlruf jedes Kapitalisten und jeder Kapitalistennation [ist]“ (MEW Bd. 23, S. 285). Daran hat sich bis heute nichts geändert. Deshalb fordern wir die Überführung der Energieproduktion und aller anderen Schlüsselbereiche der Wirtschaft in öffentliches Eigentum – unter demokratischer Kontrolle und Verwaltung durch Beschäftigte und Vertreterinnen und Vertreter von Staat, Wissenschaft, Umwelt- und Verbraucherorganisationen! Nur wenn wir selbst, die arbeitende Bevölkerung, die Wirtschaft kontrollieren, können wir die notwendigen Entscheidungen schnell treffen und umsetzen: Sofortiger Kohleausstieg bei kostenloser Umschulung und Übernahmegarantie für die Beschäftigten, ticketloser und massiv ausgebauter ÖPNV für alle, Entschädigungen für Auto-Fahrerinnen und -Fahrer, massiver Ausbau erneuerbarer Energien, und vieles mehr. Mit dem Kapitalismus wird das Klima nicht zu retten sein – kämpf' mit uns für weltweite sozialistische Demokratie!

22. Januar 2019

Wohnraum ist keine Ware!

Kundgebungen gegen Wohnungsnot und Immobilienhaie


Endkundgebung auf dem Friedensplatz am Rathaus.
Am Samstag, dem 19. Januar 2019, führten wir als Linksjugend ['solid] Dortmund unsere Demonstration zum Thema "Wohnraum ist keine Ware!" in der Innenstadt durch. Schon vorher hatten wir im Rahmen einer kleinen Kampagne zum Thema Wohnraum eine Kundgebung und mehrere Flyer-Verteilungen durchgeführt. Auf der Demonstration machten wir in Redebeiträgen auf die wachsende Verdrändung von Mieterinnen und Mietern mit geringem Einkommen, die steigende Obdach- und Wohnungslosigkeit, die unsinnigen Luxusprojekte (etwa die neuen Luxus-Studierendenwohnheime am Dortmunder U und an der Reinoldikirche) und die verbrecherische Rolle der Immobilienkonzerne aufmerksam, die ihre Profite mit dem menschlichen Grundbedürfnis nach Wohnraum einstreichen. Wir fordern:

  • Statt Wohnungen für eine reiche Minderheit: Bezahlbarer Wohnraum für alle! Ausbau des öffentlichen Wohnraums!
  • Finanzielle Unterstützung von Wohngenossenschaften und elternunabhängiges, an die Miete angepasstes BaföG!
  • Mehr Investitionen in sozialen Wohnraum in öffentlicher Hand und Erhöhung der Landesbaufinanzierung!
  • Enteignung von Leerstand, Immobilienspekulanten und der großen Immobilienkonzerne wie Vonovia, Vivawest, LEG, Intown, usw.!