18. Oktober 2020

Gedenken an die Schlacht am Nordmarkt

Am 16. Oktober 1932 drangen ca. 800 uniformierte Nationalsozialisten unter Polizeischutz in die Dortmunder Nordstadt ein.

Auf dem Nordmarkt und in den umliegenden Straßen kam es zu heftigen Auseinandersetzungen mit der antifaschistischen Arbeiterschaft des Dortmunder Nordens. 

Sie stellten sich den Faschisten in den Weg, denn für sie war klar: 

"Der Norden, der Dortmunder Wedding, gehört den Arbeitern."

Zwei Menschen starben durch Kugeln der Polizei und es gab 12 Schwerverletzte.


Zusammen mit 50 weiteren Antifaschist*innen, Feminist*innen und Sozialist*innen gedenkten wir am Freitag den gefallenen Arbeiter*innen, die am 16.Oktober 1932 am Nordmarkt Widerstand leisteten gegen 800 Nazis unter Polizeischutz. Wir legten einen Kranz nieder und erinnerten daran, dass der Faschismus nur mit der Kraft einer Einheitsfront zerschlagen werden kann.

Erinnern heißt kämpfen!
Gemeinsam gegen Naziterror und Faschismus!

                                                



4. September 2020

Solidarität mit dem Roten Aufbau!

 

Am Montag hat die Polizei insgesamt 28 Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern des Roten Aufbau durchgeführt. Den Betroffenen wird die Mitgliedschaft in bzw die Gründung einer kriminellen Vereinigung nach Paragraf 129a vorgeworfen. 

Die Razzien sind ein Einschüchterungsversuch gegen alle Linken und Antifaschist*innen, während zeitgleich hunderte Neonazis mit Haftbefehl gesucht werden und rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr immer größer werden. 

Wir sind solidarisch mit den Betroffenen, denn gemeint sind wir alle. 

Antikapitalistischer Widerstand ist kein Verbrechen!



8. April 2020

Corona: Zentrale Einkaufshilfe

Du bist nicht allein! Solidarität in Zeiten von Corona und Krise


500 Milliarden Euro stellt die Bundesregierung der Wirtschaft zur Verfügung – und was bekommen wir? Manche von uns haben schon ihren Job verloren oder verdienen dank Kurzarbeit nur noch 60% ihres Einkommens. Während Schulen, Kitas und Kindergärten geschlossen sind sollen wir die Kinder selbst betreuen und gleichzeitig Homeoffice leisten – wenn wir überhaupt die Möglichkeit dazu haben. Während der Corona-Krise werden wir alle abgehängt: Arbeiter*innen, Schüler*innen, Studierende, Alte, Familien usw.

Der Staat, das politische Establishment, die Banken und Konzerne lassen uns (mal wieder) im Stich. Also müssen wir uns selbst helfen. In ganz Deutschland sind schon solidarische Nachbarschaftshilfen entstanden.

Für den Fall, dass du Hilfe brauchst – beim Einkaufen, beim Kochen, bei der Kinderbetreuung o.ä. – und noch keine Nachbarschaftshilfe in deiner Nähe gefunden hast, bieten wir auch eine zentrale Unterstützung für Einkäufe und Botengänge an. (Zur Zeit können wir folgende Bereiche abdecken: Innenstadt, Nordstadt, Unionviertel, Kreuzviertel, Körne, Saarlandstraßenviertel, Gartenstadt, Kaiserstraßenviertel, Dorstfeld.)

Du erreichst uns unter der Nummer:
0174 / 80 72 112

Wenn du in deiner Nachbarschaft eine Nachbarschaftshilfe eröffnen willst, kannst du die folgende Vorlage in deiner Straße oder in deinem Hausflur aufhängen: Du findest sie an dieser Stelle.

Nutzt bei Bedarf unsere zentrale Einkaufshilfe!

Aktuelles zum Corona-Virus

['solid] Dortmund: Solidarische Hilfe und wie es weiter geht


Menschen schützen, nicht Profite!
Die Zahl der Corona-Infektionen nimmt zu. Gleichzeitig wird das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. Auf der einen Seite müssen viele, für die Home-Office keine Option ist, trotz Corona-Gefahr zur Arbeit, auf der anderen Seite verlieren viele – insbesondere in der Gastronomie oder Aushilfen – ihren Job. Die Corona-Krise durchdringt alle gesellschaftlichen Bereiche und verschärft die Krisentendenz des Kapitalismus. Viele Menschen bleiben dabei auf der Strecke: Alte, Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen, Arbeitslose und viele weitere, für die es schwer ist, die Organisation ihres Lebens in kurzer Zeit umzustellen oder sich alleine zu versorgen. Während in kürzester Zeit Milliarden für die Wirtschaft von der Politik bereitgestellt wird, um Profite der Banken und Konzerne zu retten, werden mal wieder die einfachen Menschen von der etablierten Politik vergessen. Umso wichtiger ist heutzutage die Solidarität untereinander!

In ganz Deutschland haben sich spontan Initiativen gebildet, um sich gegenseitig während der Corona-Krise zu unterstützen: Menschen gehen für Andere, die nicht selber aus dem Haus können oder für die es ein zu großer Aufwand wäre, einkaufen, es werden gemeinsame Kinderbetreuung organisiert, und viele andere Wege der solidarischen Unterstützung. Auch wir wollen unsere Solidarität anbieten! Wenn du Hilfe oder Unterstützung während der Corona-Krise brauchst, melde dich bei uns und wir versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden. Wenn der Kapitalismus uns immer wieder unterdrückt, ausbeutet, zurücklässt, und wir das Gefühl haben auf uns allein gestellt zu sein, ist unsere Antwort Solidarität – besonders in Zeiten wie diesen!

Die Corona-Krise ist eine Krise des Kapitalismus und ein Ergebnis der herrschenden Politik. Sie ist ein Ergebnis eines kaputt gesparten Gesundheitssystems – erst letztes Jahr hat die Bertelsmann-Stiftung vorgeschlagen die Hälfte aller Krankenhäuser zu schließen – und der Unfähigkeit des Kapitalismus, organisiert zu reagieren. So sind zum Beispiel die Preise für Mundschutz und Desinfektionsmittel gestiegen. Auch in einer globalen Pandemie steht für die Kapitalisten der Profit immer an erster Stelle. Es sind die etablierten Parteien CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne, die die Interessen der Banken und Konzerne umgesetzt und die Basis dafür geschaffen haben, dass uns die Corona-Epidemie in der Härte trifft. Sie sind Schuld an den Kürzungen im Gesundheitswesen und anderen Bereichen, sinkenden Löhnen und steigenden Preisen, und einer neoliberalen Ideologie, die uns einredet, dass jeder es schaffen kann, dass wir alle unseres eigenen Glückes Schmied sind, während die Mehrheit von uns zurückbleibt.

Deswegen bedeutet für uns Solidarität nicht nur gegenseitiges Unterstützen, sondern auch politischer Kampf! Unser Ziel ist es die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse zu ändern. Wir wollen eine sozialistische Demokratie, in der die Mehrheit der Menschen über Politik und Wirtschaft bestimmt. Die Banken und Konzerne wären nicht mehr unter Kontrolle einer parasitären Minderheit, sondern in öffentlichem Eigentum. Nicht mehr der Profit würde im Mittelpunkt stehen. Eine solche Gesellschaft könnte demokratisch, organisiert und geplant auf eine solche Krise wie die Corona-Pandemie reagieren.

Deswegen geht auch während der Corona-Krise unsere politische Arbeit weiter. Wir werden nicht nur solidarische Hilfe anbieten, sondern auch weiter Treffen organisieren, vorerst aber telefonisch, sowie regelmäßig politischen Stellungnahme veröffentlichen. Wir werden in unserer Gruppe weiter diskutieren und planen, welche Möglichkeiten des Aktivismus aktuell umsetzbar sind. Wenn du mit uns aktiv werden willst, melde dich bei uns!

11. Januar 2020

Theorie-Lesekreis Frühjahr 2020

Theorie-Lesekreis der Dortmunder Linksjugend geht in die vierte Runde


Auch zum Jahresbeginn 2020 führen wir als Linksjugend ['solid] Dortmund wieder einen Lesekreis zu einer klassischen Schrift des Marxismus durch. In diesem Frühjahr widmen wir uns den „Grundsätzen des Kommunismus“ aus dem Herbst 1847, die der damals 26-jährige Friedrich Engels im Auftrag der Pariser Kreisbehörde des Bundes der Kommunisten als Programmentwurf für diesen Bund verfasst hatte. Die „Grundsätze des Kommunismus“ stellen damit einen direkten Vorläufer des späteren „Kommunistischen Manifests“ dar, das als dritter und finaler Entwurf eines Programms für den Kommunistenbund Berühmtheit erlangen sollte. Sie eignen sich durch ihr Frage-Antwort-Schema, ihre inhaltliche Bandbreite bei gleichzeitiger Kürze des Texts und ihren leicht verständlichen Stil besonders gut als Einstiegslektüre in die grundlegenden Ideen des Marxismus.

Schon seit Sommer 2017 organisieren wir jährlich einen Theorie-Lesekreis. Auf die Lektüre des „Kommunistischen Manifests“ vor zweieinhalb Jahren folgte Anfang 2018 Engels' „Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“ und ein Jahr später die Broschüre „Marx is back“ mit verschiedenen Textauszügen aus Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels. Mit den „Grundsätzen des Kommunismus“ wollen wir in diesem Jahr an altes Wissen anknüpfen und parallel dazu neuen Aktiven einen bequemen Einstieg in die marxistische Theorie ermöglichen.

Der Lesekreis wird ca. 2 – 3 Treffen umfassen und alle zwei Wochen zum Termin des normalen ['solid]-Treffens im LINKE-Büro (Schwanenstraße 30, 44135 Dortmund) stattfinden. Los geht es am 30. Januar 2020 (19:00 Uhr, LINKE-Büro). Den Text stellen wir in Form der Ausgabe des Manifest-Verlags zur Verfügung, er wird in ausreichender Zahl vorhanden sein. Wir lesen den Text laut vor und diskutieren alle Fragen gemeinsam. Es wird außerdem eine Präsentation geben, die uns durch den Text hilft, Zusammenfassungen liefert und zu Fragen anregt. Kommt vorbei, macht mit, diskutiert mit uns und lernt die revolutionären Ideen des Marxismus kennen!


Linksjugend Weihnachtsfeier 2019

Traditioneller Jahresausklang von ['solid] Dortmund


Wie jedes Jahr haben wir auch 2019 mit einer gemeinsamen Feier im Dortmunder LINKE-Büro ausklingen lassen. Dazu haben wir uns am Samstag, dem 21. Dezember 2019, getroffen, mit Pizza und Getränken für alle Anwesenden zusammen auf das ereignisreiche politische Jahr zurückgeschaut und eine schöne Zeit miteinander verbracht. Wir bedanken uns bei allen, die unseren politischen Kampf für eine gesellschaftliche Alternative zu Armut, Arbeitslosigkeit, Ausbeutung, Umweltzerstörung und Krieg unterstützen und laden auch für das kommende Jahr jede und jeden ein, mit uns aktiv zu werden – gegen Kapitalismus, für weltweiten Sozialismus!

Gruppenfoto von der ['solid]-Dortmund-Weihnachtsfeier 2019.

17. Oktober 2019

Antifaschistische Demo in Hamm

['solid] Dortmund beteiligt sich an Protest zum 3. Oktober


Am 3. Oktober, dem „Tag der Deutschen Einheit“, fand in unserer Nachbarstadt Hamm eine antifaschistische Demonstration statt, die ursprünglich als Reaktion auf jährliche Neonazi-Aufmärsche an diesem Tag entstanden war, mittlerweile aber in jedem Jahr eigenständig erfolgt. Gemeinsam mit Genoss*innen aus Hamm, Münster, Essen und vielen weiteren Orten bildeten wir einen Roten Block auf der Demonstration, um unsere sozialistischen Positionen deutlich und sichtbar nach außen zu tragen. Moralische Appelle „gegen Rechts“ helfen nicht weiter, die arbeitende Bevölkerung muss erkennen, dass die Politik der Rechten und reaktionärer Kräfte nur ihren Gegnern, den Bossen und Reichen, nutzt. Nur sozialistische Politik und die Verbindung antifaschistischer Proteste mit der Arbeiterbewegung wird Neonazis, Rechtspopulisten und Co. aufhalten können. Diese Position werden wir auch in die wöchentlich stattfindenden antifaschistischen Proteste in Dortmund einbringen, die bis Ende des Jahres erfolgen sollen!

Dortmunder Linksjugend im Roten Block der Demo zum 3.10. in Hamm.

9. September 2019

Klima-Kundgebungen in Dortmund

Linksjugend mobilisiert für den Globalen Klimastreik am 20. September

 

Flyer (zum Vergrößern klicken).
Unter dem Motto „Gemeinsam gegen die Klimakrise kämpfen – Socialist Change to stop Climate Change!“ führten wir als Linksjugend ['solid] Dortmund am 9. September ab 17:00 Uhr im Stadtbezirk Hörde eine Kundgebung zum Thema Klimawandel und Umweltzerstörung durch. In mehreren Redebeiträgen machten unsere Genossinnen und Genossen klar, dass die Zeit drängt und eine sozialistische Umgestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft dringender denn je nötig ist, um den ökologischen Kollaps noch zu verhindern. Über 70% aller globalen CO2-Emissionen werden von gerade einmal 100 internationalen Großkonzernen verursacht – sie müssen wir zur Verantwortung ziehen! Nicht die Verbraucher*innen aus der Arbeiterklasse mit ihrem privaten Konsum, sondern die Reichen mit ihrem profitgetriebenen kapitalistischen Wirtschaftssystem haben die Klimakrise verursacht. Eine sozialistische Gesellschaft würde die großen Unternehmen und Banken in öffentliches Eigentum überführen, Investitionskontrollen durchführen, die Produktion sofort nachhaltig und unter ökologischen Gesichtspunkten verändern und regulieren. Dafür muss die Klassenherrschaft der Konzernbosse gebrochen werden. Der Klimawandel lässt sich nur sozialistisch aufhalten – oder gar nicht!

Um dieses Programm auf die Straße zu tragen, führt ['solid] Dortmund am 12. September ab 17:30 Uhr an der Möllerbrücke in der Dortmunder Innenstadt eine weitere Kundgebung mit Beiträgen und Flugblattverteilungen durch. Damit wollen wir öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Klimawandel und Kapitalismus herstellen und für den großen Klimastreik am 20. September mobilisieren, der mittags ab 12:00 Uhr auf dem Friedensplatz vor dem Rathaus stattfinden soll.

Eindrücke von der Klima-Kundgebung in Hörde, 09.09.2019.

21. Juni 2019

Linksjugend Sommerfest 2019

Alljährliches Sommerfest von ['solid] Dortmund im LINKE-Büro


Zur Mitte des Jahres findet traditionell das Sommerfest von Linksjugend ['solid] Dortmund statt. Wir treffen uns im Dortmunder LINKE-Büro, grillen, genießen kühle Getränke und verbringen gemeinsam einen schönen Abend. Auch in diesem Jahr – am Freitag, dem 28. Juni, ab 18:00 Uhr – fand unser Sommerfest erneut statt.

Mit insgesamt ca. 30 Genossinnen und Genossen unserer Gruppe, Interessierten und Gästen aus den Reihen der LINKEN war unser Sommerfest gut besucht. Wir haben kostenloses Essen und Getränke zur Verfügung gestellt, im Innenhof unserer Büroräumlichkeiten gegrillt und gegessen, interessante Diskussionen geführt und zum Abschluss Karaoke gesungen. Alles in allem ein rundum gelungener Abend zur Feier unserer Aktivität als Sozialistische Jugend in Dortmund!

Collage mit Eindrücken unseres Sommerfestes 2019.



10. Mai 2019

Pressemitteilung zur Attacke auf einen WDR-Reporter am 3. Mai

Die folgende Pressemitteilung erschien zuerst auf der Webseite der Dortmunder LINKEN und wird hier von uns gespiegelt:

 Attacke auf WDR-Reporter nach Nazi-Aufmarsch unter Augen der Polizei am „Int. Tag der Pressefreiheit“ in Dorstfeld

 

DIE LINKE fordert Aufklärung und verlangt endlich Stellungnahme der Dortmunder Polizei


Am Freitag, den 3. Mai, dem „Int. Tag der Pressefreiheit“, wurde ein Reporter des WDR im Anschluss an einen Nazi-Aufmarsch am Wilhelmplatz in Dorstfeld zusammen mit Kollegen bedrängt, bedroht und beleidigt. Dies geschah lt. Aussage der Betroffenen unter ständiger offener Beobachtung durch Beamte des Dortmunder Staatsschutzes. Diese griffen jedoch nicht ein, um erwartbare und reale „drohende Gefahren“ für Grundrechtsträger*innen, in diesem Fall Journalist*innen, abzuwenden. Für ihr „Eingreifen“ musste die Lage erst mit einem Flaschenwurf auf den WDR-Reporter eskalieren.
„Die stets durch die Dortmunder Polizeiführung propagierte niedrige Eingreifschwelle und konsequente Verfolgung von Straftaten und -tätern hatten für die eingesetzten Beamten offensichtlich keine entscheidende Bedeutung. Dieser Widerspruch wirft drängende Fragen auf,“ resümiert Frank Teichmann (Vorstand DIE LINKE Dortmund). „Statt sich dem Sachverhalt offen zu stellen, duckt sich die Polizei Dortmund  jedoch weg und schweigt proaktiv.“
Lediglich die 'Pressestelle' reagierte auf Kritik bei Twitter mit einer lapidaren Lagefeststellung in abkanzelndem Ton (Link hier).

„Dass ausgerechnet an diesem symbolischen Tag Dortmunder Polizeibeamte dem Schutz von Pressevertreter*innen scheinbar keine Priorität einräumen, ist erschreckend. Spekulationen über die Motive der Beamten transparent entgegenzutreten müsste an dieser Stelle zuvorderst im Interesse der Behörde sein. Heute ist Dienstag! Wir verlangen endlich ein Ende des Schweigens!“ erklärt Teichmann weiter.
„Ein Angriff auf die grundgesetzlich verbriefte Pressefreiheit in einem von Neonazis für sich beanspruchten Stadtteil ist für sich genommen schon unerträglich. Dass dies quasi unter den Augen von in hoher Zahl eingesetzten Beamten passieren kann, ist ein Skandal.“

DIE LINKE In Dortmund erklärt ihre uneingeschränkte Solidarität mit dem betroffenen WDR-Reporter und erwartet endlich eine konsequente (sic!) Umsetzung der hehren Ankündigungen von Polizeipräsident Lange durch seine Beamten.

Angesichts der „Fehlerkette“ in aktuellen „prominenten“ Fällen der Polizei NRW dürfe Dortmund nicht (unnötig) den Anschein erwecken, der nächste „Hort polizeilicher Inkompetenz“ in dieser Kette zu sein.

„Das Vertrauen der Bevölkerung in die Polizei NRW ist aktuell nicht zu Unrecht in einer tiefen Krise. Diesen Vertrauensverlust darf die Dortmunder Polizei nicht weiter befördern. Handeln Sie jetzt, Herr Lange!“